Minfelder Störche

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A.    Informationen zu den Minfelder Störchen

Am 02.08. zogen 3 der 4 Minfelder Jungstörche in einem Verband Jungstörche ab. Der 4. mit Ringnummer 2261, auf den Namen Sir Henry getauft, verblieb noch bis zum 06.08. im Nest. Die Storcheneltern halten sich noch in den Minfelder Wiesen auf und erholen sich von der erfolgreichen, aber anstrengenden Aufzucht. Zwischendurch nehmen sie am gesellschaftlichen Leben der Minfelder teil. So besuchte ein Altstorch am Sonntag den 18. 08. den Gottesdienst auf dem Sportplatz, ob er sich für die Patenschaft von Herr Pfarrer Janke bedanken wollte, oder andere Beweggründe vorlagen ist unklar.

Wie im Rahmen der Storchentaufe angekündigt, wurde von der „Freien Wähler Gruppe Minfeld“ die Erlöse aus den Patenschaften an die Ortsgruppe des NVS (Naturschutzverband Südpfalz), sowie der Aktion Pfalzstorch übergeben.


Hauptsächlich den langjährigen Aktivitäten des NVS ist es zu verdanken, dass es nach 63 Jahren wieder einen Lebensraum, mit ausreichendem Nahrungsangebot, für freilebende Störche, mit ihren Brut,- und Aufzuchtaktivitäten, in Minfeld gibt. Die, mit vier kräftigen Jungstörchen sehr erfolgreiche, Aufzucht konnte so ohne jegliche Zufütterung, wie sie andernorts Aufgrund des nicht ausreichenden Nahrungsangebots notwendig ist, dem Brutpaar überlassen werden.

Wenn die Altstörche in den nächsten Tagen ebenfalls gegen Süden ziehen, werden wir noch einige Pflegemaßnahmen am Nestmast durchführen. Dann bleibt nur zu hoffen, dass die Störche im nächsten Frühjahr wohlbehalten von Ihrer Wanderschaft zurückkehren um uns mit ihrer Anwesenheit zu erfreuen.




 


Im Bild übergibt der Vorsitzende der FWG, Klaus Friedmann (rechts) einen Scheck, in Höhe von 200,- € , an den Vorsitzenden der Ortsgruppe des NVS, Herrn Werner Staat (links). Im Hintergrund eines der Biotope im Minfelder Wiesental.

 

 

Störche getauft

Im Rahmen der Storchenfestes haben die vier Minfelder Jungstörche ihre Namen erhalten:

Name des Storchs
 
Taufpate / Spender
 
Sir Henry vom Nonnenhorst zu Minfeld Fa. Karl Burg GmbH, Minfeld
Olli vom Nonnenhorst zu Minfeld Michael Foos, Minfeld
Rudi vom Nonnenhorst zu Minfeld Weinstubb' uff de Bach, Minfeld
Kirchi vom Nonnenhorst zu Minfeld Volker Janke, Minfeld
   
 

Taufpaten gesucht


Am 29.06.2002 sollen die vier Jungstörche beringt werden. Möchten Sie eine Patenschaft für die Jungstörche übernehmen?

Dann füllen Sie bitte den Teilnahmeschein (Download) aus. Paten werden die vier Einsender mit dem höchsten Gebot. Die Spenden aus der Vergabe der Patenschaft werden zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Minfelder Störche genutzt. Der Pate gibt dem Storch den Namen, welcher mit dem Zusatz „Vom Nonnenhorst zu Minfeld“ versehen wird.

 

Wieder ein Brutpaar Weißstörche
in Minfeld / Strochenfest

Auf dem von der „Freien Wähler Gruppe“ im Nonnenhorst aufgestellten Masthorst hat um den 10. April diesen Jahres ein Storchenpaar sein Nest eingerichtet. Bei einer Nestkontrolle am 21.April wurden 4 Eier vorgefunden.

Mitte Mai schlüpften die Jungen. Bei einer weiteren Nestkontrolle am 20. Mai entnahm unser Nestbetreuer Klaus Friedmann das kleinste und schon sehr geschwächte der vier Küken und gab es beim Verein zum Schutze des Weißstorchs Viehstrich e.V. Frank Steigleder und Heinz Angermaier zur Pflege. Bereits am 02. Juni konnte das aufgepäppelte und mit seinen Geschwistern an Größe und Vitalität wieder gleichgezogene Küken zurück ins Nest gegeben werden.

Bislang gibt es keine weiteren Störungen bei der natürlichen Aufzucht, die Jungen entwickeln sich prächtig und es ist ein Genuß zu beobachten wie schnell sie der Flugreife entgegenwachsen.

Dieser erfreuliche Erfolg im Rahmen der Bemühungen zur Wiederansiedlung des Weißstorchs in der Südpfalz soll nun, bevor die vier entwischen und ohne Ring und Namen gegen Afrika ziehen, mit Storchentaufe und Beringung gefeiert werden.

Zu einer Taufe braucht man natürlich auch Paten. Die Patenschaft wird am Storchenfest mit einer Urkunde besiegelt. Der Jungstorch bekommt den Namenszusatz „vom Nonnenhorst zu Minfeld“ den Namen darf der Pate selbst auswählen.

Wie wird man/frau nun Pate?

So geht’s. Die potentielle Patin, bzw. Pate, Verein, Kindergartengruppe, Schulklasse oder sonstige Gruppe schreibt einen Geldbetrag, der zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Minfelder Störche gespendet werden soll, zusammen mit Namen, Adresse und Kennwort „Storch“ auf ein Blatt Papier. In einem Kuvert dann bitte bei Familie Foos Im Leisengarten 11a einwerfen. Annahmeschluß ist der 29. Juni 11Uhr. Paten werden die vier Einsender mit den höchsten Geboten.

Das erste Minfelder Storchenfest findet, bei hoffentlich guter Witterung und reger Beteiligung aller Interessierten, am Samstag den 29. Juni beim Sportgelände statt.

Um ca. 15.00 Uhr findet die Beringung der Jungstörche auf dem Horst und anschließend die Verleihung der Patenschaften statt.

Zum leiblichen Wohle gibt es Kaffee und Kuchen, Gegrilltes und neben den üblichen Getränken „Ottersheimer Bärenbräu“ zu familienfreundlichen Preisen.
Spenden aus dem Erlös gehen an den „ Naturschutzverband Südpfalz e. V., ohne deren Aktivitäten im Natur- und Landschaftsschutz eine Ansiedlung des Weißstorches in Minfeld wohl noch nicht möglich gewesen wäre sowie an die Aktion Pfalzstorch.

Gegen eventuell aufkommende Langeweile der Kinder werden wir einiges vorbereiten.

Die „Freie Wähler Gruppe“ und unsere Störche laden herzlich ein und hoffen auf rege Beteiligung.

 

Frühjahr 2002

Einige Mitglieder der FWG stellen unter Anleitung von Frank Steigleder eine Voliere auf, die vorübergehend zum Aufenthalt von sich in Pflege befindlichen Jungstörchen genutzt wird.

Im April wird das Nest häufig von Störchen aufgesucht, es finden auch wieder Revierkämpfe statt. Um den 10. April wird das Nest von einem Paar angenommen. Den mehrtägigen Paarungsakten folgt um den 13.04. die erste Eiablage. Bei einer Nestkontrolle am 21.04. befinden sich 4 Eier im Nest. Das Paar brütet fleißig und wechselt sich dabei fürsorglich ab. Voraussichtliche Schlüpfzeit des ersten Kükens ist der 13.05.2002.

Am 30.06. soll ein Storchenfest möglichst mit Storchentaufe stattfinden.

 

Sommer 2001

Häufige Nestbesuche von Störchen, hie und da ein kleiner Kampf ums Nest, aber keine Nestbesiedlung.

 

März 2001

FWG stellt Mast mit Storchennest, in den Nonnenhorst, auf das Gelände des Angushofes der Familie Waldmann.


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Letzte Revision dieser Seite / Stand der Information: 22.08.2002