| A. | Der Storch |
| B. | Die Gefahr |
| C. | Die Familie |
| D. | Der Flug |
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Lebensraum: Lebensweise: Ernährung: Besonderheiten: Quelle: www.karlsruhe.de/Zoo/ *** Volksglauben: Aussehen: Störche in Deutschland?!
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| Der Weißstorch
ist in der Roten Liste gefährdeter Tiere Deutschlands als vom Aussterben
bedrohte Art verzeichnet. Für
den Weißstorch stellen elektrotechnische Anlagen eine große Gefahr dar.
Die Störche kollidieren mit den Leitungen oder erhalten einen tödlichen
Stromschlag. In der Bundesrepublik gibt es seit kurzem gesetzliche Regelungen,
um die Gefahren an Stromleitungen grundlegend zu verringern. Die Hauptursache für den Bestandsrückgang ist der Lebensraumverlust. Der Weißstorch besiedelt offene und halboffene Landschaften, die man in Mitteleuropa in den Flußauen und Niederungen mit feuchten Wiesen und Weiden findet. Durch Entwässerung der Auen und Intensivierung der Landwirtschaft gehen die Nahrungsgründe des Storchs verloren. Dies führt zu einem verringerten Bruterfolg. Um den Bestand langfristig stabil zu
halten, müssen aber durchschnittlich wenigstens zwei Jungstörche pro
Elternpaar im Jahr flügge werden. Diese Zahlen werden in den westlichen
Teilen Deutschlands immer noch unterschritten. In den naturnahen Auen
der östlichen Bundesländer ist der Bruterfolg hingegen höher. |
| Die Storchenehe Berühmt ist das Klappern der Störche, das dazu dient, das Nest zu verteidigen und den Zusammenhalt des Paares zu festigen. Die Störche führen nur eine Saisonehe und trennen sich nach der Brutzeit wieder. Wenn die Tiere im März und April aus ihren Überwinterungsgebieten in Afrika zurückkehren, suchen sie immer wieder ihr angestammtes Nest auf. Deshalb finden sich auch häufig wieder die gleichen Partner zusammen. Junioren Das Erwachsenwerden |
| Als Segelflieger sind die Störche auf ihrem Flug in ihr afrikanisches Winterquartier auf warme Aufwinde angewiesen, da sie auf diese Weise weniger Energie als für den kräftezehrenden Flügelschlag benötigen. Im August kreisen die Vögel in die Höhe, um dann streckenweise im Gleitflug in den Süden zu wandern. Man hat festgestellt, dass die Störche auf zwei verschiedenen Wegen versuchen, das offene Wasser des Mittelmeeres, über dem keine Aufwinde entstehen, zu umgehen: Sie nutzen die Meerengen Bosporus im Osten und Gibraltar im Westen. Deshalb werden Störche in Ost- und Westzieher unterschieden. Die Westzieher erreichen die Savannen zwischen dem Senegal und Kamerun. In den letzten Jahren beobachtete man allerdings, dass ein großer Teil der Westzieher bereits in Spanien überwintert. Die Ostzieher fliegen in das mittlere und östliche Afrika, einige sogar bis ins 10.000 km entfernte Südafrika. Eine imaginäre Linie, die Zugscheide, verläuft von Holland über den Harz zu den Alpen und trennt die Ost- von den Westziehern. Diese sogenannte Trennlinie umfaßt einen breiten Korridor (Zugscheidenmischgebiet). Die meisten Störche aus Deutschland gehören zu den Ostziehern. Während und nach dem anstrengenden Flug in die Überwinterungsgebiete drohen den Tieren viele Gefahren. Neben der Bejagung durch Einheimische stellen vor allem elektrotechnische Anlagen, in der Landwirtschaft ausgebrachten Pestizide, Dürreperioden und die Ausbreitung der Wüsten eine große Gefahr für die Störche dar. Quelle: www.storchenzug.de |